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Barry News 01/2021


Zuhause unserer Barrys erstrahlt in neuem Glanz

Es ist vollbracht – das Zuhause unserer Bernhardiner ist umfassend renoviert, um ein praktisch eingerichtetes Trainingslokal erweitert und der Aussenbereich der Zuchtstätte neu gestaltet. Mit einer Infrastruktur, die energietechnisch auf dem neuesten Stand und funktionell ist, sind optimale Bedingungen für unsere Fellnasen geschaffen. Ermöglicht haben diesen finanziellen Kraftakt unsere grosszügigen Spender.

Gesucht: energieeffizientes Heizsystem, das Bedürfnisse von Mensch und Tier erfüllt

Die Renovationsarbeiten wurden dringend nötig, da die Heizung in der Zuchtstätte energietechnisch stark veraltet war und die latente Gefahr bestand, dass sie jederzeit ausfallen könnte. Die neue Wärmequelle sollte nachhaltig und zugleich kosteneffizient sein. Für die Evaluation zogen wir Experten eines Ingenieurbüros in Martigny bei. Insbesondere die Länge des Gebäudes, in welchem unsere Hunde untergebracht sind und sich Hundebox an Hundebox reiht, stellte eine Herausforderung dar. Schliesslich startete der Umbau im April 2020. Besonders die Sommersaison nutzten die Handwerker intensiv, da während dieser Zeit ein Teil der Hunde beim Hospiz auf dem Grossen Sankt-Bernhard-Pass weilt. Seit Ende 2020 kommt die Wärme in den Innenräumen nun von oben: Über den Hundeboxen sind Deckenstrahlplatten angebracht, die ihre Strahlungswärme direkt auf Menschen, Tiere, Wände und Böden abgeben. Die Wirkungsweise ist dem Prinzip der Sonne nachempfunden und wird daher als behaglich und natürlich wahrgenommen. Übermässig geheizt, wird trotzdem nicht: Die ideale Temperatur für Bernhardiner liegt ganzjährig zwischen 10 und 15 Grad. Gespeist werden die Deckenstrahlplatten mit Wärme einer neu installierten Pelletheizung und auch hier wurde auf Nachhaltigkeit geachtet: Die Pellets stammen
aus Walliser Holz.

Am Ziel: Angenehme Wärme und ein ausgeklügeltes Raumlüftungssystem
An den bestehenden Gebäudekomplex wurden zwei neue Techniklokale angebaut. Darin sind die Heizung sowie der Silo für die Lagerung der Pellets untergebracht, aber auch alle nötigen Installationen für das Raumlüftungssystem. Lebewesen geben Feuchtigkeit ab und so mussten in der Vergangenheit die Fenster für den Luftaustausch jeweils einen kleinen Spalt offengelassen werden. Um ein gesünderes Raumklima sicherzustellen, aber auch um Bauschäden durch Kondenswasser zu vermeiden, werden nun Gerüche und Feuchtigkeit durch eine Lüftung abgeführt. Für das neue Lüftungssystem konnten bestehende Installationen genutzt und für die Ventilation umfunktioniert werden.

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Zwei in einem: Techniklokale verhelfen zu neuem Trainings- und Beschäftigungsraum
Durch den Anbau der neuen Techniklokale sind Aussenwände entstanden, welche die Möglichkeit boten, sie als Rückwände für einen weiteren Raum zu nutzen. Diese Chance wollte gepackt werden, suchten wir doch schon lange nach einer permanenten Lösung
für das provisorische Trainings- und Beschäftigungslokal unserer Barrys. Das bisherige Provisorium bestand aus zwei Containern in modularer Bauweise, die neben unserer
Zuchtstätte aufgestellt waren und auf gepachtetem Land standen. Wand an Wand mit den Technikräumen befindet sich nun ein lichtdurchfluteter Trainingsraum mit grosser Fensterfront. Eine flexible Trennwand erlaubt die Unterteilung des Raums für eine parallele
Nutzung. Der Boden ist mit Linoleum und zusätzlicher Anti-Rutsch-Beschichtung überzogen, damit die Hunde AGENDA während den Aktivitäten festen Halt haben.

Flexibel und kreativ: Der neue Aussenbereich lässt keine Wünsche offen
Anfang November tobten sich unsere Hunde erstmals im neu gestalteten Aussenbereich der Zuchtstätte in Martigny aus. Durch die Wiederinbesitznahme eines an unsere Zuchtstätte angrenzenden Landstückes konnten mehrere Ausläufe für unsere Bernhardiner geschaffen
werden. Es sind u.a. zwei kleinere Parks von je ca. 60 m2 entstanden, mit Hütten, die unsere Vierbeiner vor der Witterung schützen und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Ein weiterer neuer Aussenpark von ca. 120 m2 ist für unsere Welpen bestimmt. Manuel Gaillard, unser
Zuchtleiter, uns sein Team haben ihre jahrelange Erfahrung mit Hunden in die Neugestaltung des Aussenbereichs einfliessen lassen. So verfügt der neue grosszügige Auslauf über einen
Wasser- und Elektrizitätsanschluss, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen. Da sind aber auch Zäune, die eine flexible Aufteilung zulassen, um mehrere Hunde gleichzeitig in Gruppen hinauszulassen. Zur Beschäftigung der Hunde hat sich Manuel Gaillard etwas Besonderes ausgedacht: Mitten im grossen Aussengehege ist ein Hügel angelegt, in dessen Innern sich ein Tunnel in Y-Form befindet. Die Rohre ermöglichen den Hunden, sich zu verstecken, ihrem Spieltrieb freien Lauf zu lassen und im Sommer an einer kühlen Stelle ein Mittagsschläfchen
zu halten. Schutz vor garstigem Wetter und dem Wind bieten Unterstände, die normalerweise in der Kälberhaltung eingesetzt werden. Die Kälberboxen sind aus einem Material, das Hunde nicht annagen können und das leicht genug ist, um die Unterstände einfach zu verrücken.

Als letzte Arbeit wurde die gesamte Aussenfläche ringsum eingezäunt, um die Sicherheit unserer Bernhardiner zu gewährleisten und sie vor dem Verkehr und den Fussgängern auf der benachbarten Strasse zu schützen. Eine intensive Bauphase ist damit abgeschlossen. Über das Resultat freuen sich Menschen und Hunde gleichermassen und danken für die grosszügigen Spenden, die all das ermöglichten.

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